Hund und Wolf
Immer wieder werde ich mit Ansicht konfrontiert, dass der Hund vom Wolf P3100017abstammt (was noch immer nicht wirklich bewiesen ist), schlimmer noch, dass er fast noch ein Wolf (der aus dem Märchen, der alles unterdrückende Diktator) ist. Auch im Internet stoße ich immer wieder auf diese Behauptungen, die längst durch neuere Forschungen widerlegt wurden. Dann las ich einen Fachartikel, der mich wirklich schockiert hat. Eine „Diplom Tierpsychologin“ verfasste diesen Pamphlet zum Thema „Lernverhalten“, das so viele längst überholte Thesen enthielt wie ich es lange nicht erlebt hatte. Bereits nach dem ersten Absatz musste ich folgendes lesen:
Deutscher Schäferhund
Der Deutsche Schäferhund wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Max von Stephanitz und seinem Freund Artur Mayer gezüchtet. Der Stammvater aller Schäferhund ist Horand von Grafrath.
Verbreitung:
Weltweit mit Schwerpunkt im Mutterland der Rasse. In der Weltunion der Schäferhundvereine (WUSV) sind über 70 Mitgliedsländer aller Kontinente organisiert.
Etwa 25.000 pro Jahr. Insgesamt 2 Millionen Zuchtbucheintragungen.
Landseer
Der Landseer ist ein sanfter Riese der ursprünglich aus Neufundland stammt. Er wurde vor einigen 100 Jahren schon von Engländern, deren Kolonie ja Neufundland war, mitgebracht nach Hause. Dort gab es die unterschiedlichsten Farbvariationen aber alles was aus Neufundland kam war halt ein "Newfoundland Dog".Aus den gänzlich schwarzen Exemplaren entstand der uns bekannte Neufundländer und die schwarz/weisse Sorte setzte sich als eigene Rasse "Landseer" durch. Der Name kommt übrigens vom englischen Maler Sir Edwin Landseer der diese Hunde liebte und auf vielen seiner Bilder verewigte.
Der alte Hund – Die alte Katze
© Bea Hayoz, dipl. Tierheilpraktikerin mit Spezialisierung in Tierhomöopathie und Verhaltenstherapie. Abdruck und Publikation nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors gestattet.
Altern ist grundsätzlich keine Krankheit!
Mit zunehmendem Alter lassen sämtliche Körperfunktionen nach, die Zellregeration ist stark verringert, oft zeigen sich im Alter die Spuren des Lebens wieder. Ein Zeitgenosse, der immer mit dem Kopf durch die Wand gegangen ist, der wird sicherlich unter entsprechenden Verschleisserscheinungen leiden im Alter.
Der alte Hund, genauso wie auch der alte Mensch hat Tendenz sich zurück zu ziehen, er wird ruhiger und gelassener.
Bereits ca. ab dem 7. /8. Altersjahr verordnen wir dem Hund leichtere Kost, vermehrt sollten pflanzliche Eiweisse Vorrang haben. Hüttenkäse, Magerquark, Hirse und Soja können dem Speiseplan zugefügt werden. Hierfür bieten die Hundefutterhersteller entsprechend angepasste Futtermittel für Senioren. Ab und zu ein Fastentag ist angebracht.
